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TSV Flettmar von 1913 e. V.- Chronik - |
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TSV Flettmar Sparten
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Der TSV Flettmar von 1913 e. V. wurde am 16. November 1913 als Männerturnverein gegründet. Wie der Name schon sagt, wurde zuerst nur Turnsport betrieben und eine der ersten Amtshandlungen des Vorstandes war die Beschaffung von Turngeräten. Der erste Vorstand setzte sich zusammen aus:
Als Turner traten dem Verein bei: Albert Bähre, Ernst Kipp , Bernhard Meyer, Heinrich Berghan, Albert Menke , Heinrich Prophe , Otto Williges , Albert Herzberg, Wilhelm Ebeling , Willi Niebuhr ,Albert Reinicke ,Heinrich Bremer und August Sander. Turnschüler waren Heinrich Hacke, Wilhelm Thiele, Otto Meyer und als passive Mitglieder Karl Wietfeld , Heinrich Schulz und Fritz Sieboldt. Das Protokoll vom 26. Oktober
1914 lautete auszugsweise: Der Krieg reißt die ersten Lücken in die
Reihe der noch jungen Turner. Der Vorstand ist des Krieges wegen nur ein
provisorischer. Erst im Sommer 1919 wird der Vorstand neu
gewählt. Der 2. Punkt der Tagesordnung lautet:
Nach dem 1. Weltkrieg wuchs die Mitgliederzahl . In das Übungsprogramm wurden Faustball und Leichtathletik mit aufgenommen. 1926 gehören dem Vorstand an:
Nach dem 2. Weltkrieg musste ein Neuanfang gestartet werden. Man begann 1946 mit der Gründung eines Kegelclubs, “Schwarze Wolke“ genannt. Fußball wurde auf der Wiese zwischen Heinrich Wiedenroth und Dietrich Harmann gespielt. Neugründung am 2. Juli 1947 bei Gastwirt Karl Wietfeld:
Der Verein erhielt den Namen Turn- und Sportverein Flettmar (TSV). 50 Mitglieder wurden aufgenommen. Der Monatsbeitrag betrug für aktive Spieler 0,50 RM, für passive 1 RM. Eröffnung und Einweihung des Sportplatzes am 01.August 1948 „Stadion am Allerstrand“ Es waren ca. 3000 Sportler und Zuschauer erschienen. Es wurde ein Herrenfußballblitzturnier mit den Nachbarvereinen Meinersen, Seershausen, Müden und Langlingen durchgeführt. Die Flettmarer Mannschaft ging ungeschlagen als Sieger vom Platz. Auch beim gleichzeitig stattfindenden Leichtathletikwettbewerb wurden folgende hervorzuhebende Leistungen geboten:
1953 wurden Verhandlungen wegen eines neuen Sportplatzes geführt. Die Gemeinden wurden verpflichtet, geeignete Plätze für die Sportvereine zu beschaffen. Es entstand ein neuer Platz hinter der Gaststätte Wietfeld. Dem Vorstand gehörten 1954 an:
Die erste Mannschaft war in der 2.Kreisklasse sehr erfolgreich. Es spielten Hermann Surburg, Erhard Betker, Karl Meier ( Gerstenbüttel), H. Hr. Baars, Albert Baars, Jürgen Dörl, Dieter Behrens, Helmut Sander, Wilhelm Baars, Karl Gessler, und Leopold Weber. 1963 wurde das 50 jährige Vereinsjubiläum am 3. und 4. August gefeiert . Um 20.00 Uhr begann ein Kommers in der Gaststätte Wietfeld. Am Sonntag war ein Fußballprogramm mit den Vereinen Langlingen, Meinersen, SV Gifhorn, Müden und der Flettmarer 1.Herrenmannschaft. Ab 1972 wurde interessierten Mitgliedern die Möglichkeit gegeben, das Sportabzeichen zu erwerben. Von diesen Möglichkeit haben bis zum heutigen Tage viele Mit- und auch Nichtmitglieder Gebrauch gemacht und sich alljährlich den zum Teil harten Anforderungen und Bedingungen gestellt. 1972 wurde Helmut Voigt zum ersten Vorsitzenden gewählt. Das Dorfgemeinschaftshaus wurde ebenfalls 1972 errichtet . Als dann am 1.Mai 1973 der neue Sportplatz am Dorfgemeinschaftshaus fertig war, waren ideale Bedingungen geschaffen. Erstmalig konnten nunmehr Sportwochen durchgeführt werden, es mangelte an nichts mehr. Auch die Alte Herrenmannschaft richteten ein Fußballturnier aus. In dieser Mannschaft spielten 1973: A.Grote, W.Schwenke (Päse), R.Ehrhoff, O.Hoge, F.Meyer, H.Voigt, W.Behrens, O.Meyer, H. Hr. Baars, W.Heinemann, A. Baars, eine Mannschaft, die lange zusammen blieb und viele Erfolge erzielte. Die ersten besonderen Erfolge stellten sich ein. 1974 glückte der Aufstieg der Ersten Herrenmannschaft in die 2. Kreisklasse. Außerdem schaffte sie den Gewinn des Herbert-Holze-Pokals durch ein 1:0 erfolg gegen den ESV Wolfsburg. 1979 stieg man in die 1. Kreisklasse auf. 1980 wurden die ersten Gespräche über die Gründung einer Tennissparte und die damit verbundene Anlage eines Tennisplatzes geführt. Dem Vorstand gehörten an:
Erich Grote wurde in der Generalversammlung 1980 für seine 15 jährige Tätigkeit im Vorstand besonders geehrt. 1981 erfolgte eine besondere Ehrung für Selma Behrens auf dem Kreisfußballtag in Neudorf- Platendorf. Als erste Frau im Fußballkreis Gifhorn wurde sie mit der Silbernen Verdienstnadel ausgezeichnet. Am 3. August 1982 wurde die Tennissparte gegründet. 34 Mitglieder wurden bei der Gründung gezählt. Dem Vorstand gehörten an:
1983 gelang der 1. Herrenmannschaft im Fußball der Aufstieg in die Kreisliga. Darüber hinaus fand ein Fußballspiel der besonderen Art in Flettmar statt. Die Samtgemeindeauswahl Meinersen stellte sich den frischgebackenen Kreisligisten aus Flettmar. Der Grund : Abschiedsspiel für Hans-Joachim Kremeike, der 37-jährig nahezu 30 Jahre für den TSV Flettmar kickte, davon 20 Jahre in der ersten Herrenelf in über 1000 Spielen im Einsatz. Das Spiel endete vor einer großen Kulisse 4:4. 1985 spielten Walter Brandes als Torwart und Wilhelm Behrens als Libero zum letzten Mal. Mit diesem Spiel wurde diese beiden Akteure, die in 30 Jahren über 800 Spiele für den TSV Flettmar bestritten, verabschiedet. 1988 wurde anlässlich des 75-jährigen Jubiläums des Vereins ein 3-tägiges Programm geboten. Auf dem Kommers überreichte der Vorsitzende Helmut Voigt dem einzig noch überlebenden 94-jährigen Gründungsmitglied Wilhelm Ebeling einen großen Präsentkorb. Die Goldene Ehrennadel erhielten H. J. Kremeike, Werner Grusdt und Hermann Angermann. Der Verein zählte zu der Zeit 300 Mitglieder und 19 Ehrenmitglieder. 1992 wurden Selma Behrens und Helmut Voigt mit der Silbernen Ehrennadel des Landessportbundes ausgezeichnet. 1994 wurde Jörg Baars Spartenleiter Fußball. Das Sportabzeichen in Gold haben erhalten: Irmgard Dehning (7 Wiederholungen), Sigrid Voigt (8), Marita Haase (11), Hans Heinrich Büthe (12), Elisabeth Gaus (20), Annedörte Hoge (24), Selma Behrens (24), Edeltraud Meyer (26). Manfred Hanusch vertritt als Schiedsrichter seit vielen Jahren den Flettmarer Sportverein. Hierfür gebührt ihm besonderer Dank! |